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Für das Praktikum im Eckfelder-Maar habe ich mich recht kurzfristig beworben (ca. 2 Wochen vor Praktikumsbeginn :-)) und erfreulicherweise tatsächlich noch einen Platz bekommen. Als Übernachtungsmöglichkeit wählte ich den Campingplatz, da er mit Abstand die günstigste Variante war. Ich habe für vier Wochen etwa 110,- bezahlt. Allerdings sollte ich hier noch anmerken, daß Praktikanten auch einen niedrigeren Preis bezahlen mußten als Otto-Normal-Camper. Die beiden Alternativen zum Zeltplatz waren die Jugendherberge und ein Zimmer in irgendeiner Pension.

Da die Mitarbeiter des Landesmuesum Mainz in Manderscheid eine eigene Wohnung hatten und auch die anderen Praktikanten nicht alle auf dem Zeltplatz hausten, lag der allmorgendliche Treffpunkt im Zentrum von Manderscheid. In der ersten Woche waren wir nur zwei Praktikanten, so daß die Einführungsexkursion und der dazugehörige Vortrag auf die zweite Woche verschoben wurde, in der wir dann komplett waren - vier Praktikanten und zwei Ziwis. Da die anderen Praktikanten alles Biologinnen waren, waren ihre Gesichter bei soviel Geologie entsprechend motivierend. Allerdings erging es mir auch nicht viel anders, obwohl ich selbst Geologie studiere. Es waren halt sehr viele Informationen in sehr kurzer Zeit.

Natürlich bekamen wir eine gründliche Einweisung in unser Arbeitsgebiet und die Arbeitsmethoden. Sicherheitskleidung war in einem gewissen Maß auch erforderlich - siehe untenstehendes Bild. Ein Teil der Grabungsstätte war zwar überdacht, aber leider nicht alles. Eine Mütze oder ein Helm (1) waren also als Sonnenschutz schon erforderlich. Ein Helm hätte zudem, wenn es denn mal geregnet hätte, auch als Regenschutz dienen können. Außerdem brauchten wir auch noch einen gewissen Schutz gegen herumfliegende Gesteinssplitter und (SEHR WICHTIG!!!) gegen Bremsen. Diese Insekten waren wirklich sehr zahlreich und auch recht groß. Der passende Schutz hierfür war ein feinmaschiges Kettenhemd (2) (8 mm-Ringinnendurchmesser), welches auch nur schlappe 8 kg wog. Immerhin konnte der Schweiß ungehindert verdunsten.

Zum eigentlichen Arbeiten benötigten wir zwei Messer - ein langes (4), um Gesteinsblöcke aus dem anstehenden Verband herauszulösen und ein kurzes, um diesen Block dann so fein wie mögllich zu spalten. Um die Hände vor Schnittwunden und Splittern zu schützen, trugen wie auch noch Arbeitshandschuhe. Selbstverständlich war außerdem noch eine Lupe von Nöten, damit wir die eventuell gefundenen Fossilien besser begutachten konnten.
 
Wer sich noch ein wenig mehr informieren möchte, dem seien die folgenden Links zu empfehlen:

Maar-Museum-Manderscheid

Naturhistorisches Museum Mainz

Vulkanhaus-Strohn

Nationalpark Eifel

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Achim Schröder, 17.12.2003